Wünsche und Ziele sind etwas sehr Schönes. Sie geben uns Orientierung und  helfen uns, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Sie wecken unsere Vorstellungskraft und unsere Kreativität. Sie stärken unsere Motivation und unsere Einsatzbereitschaft.  Das gilt gleichermaßen im Beruf wie auch in unserem Privatleben.

Mit unserem  beruflichen Wirken haben wir die Möglichkeit unsere Stärken und Fähigkeiten zum Ausdruck zu bringen. Gemeinsam mit anderen Menschen neue Produkte, Dienstleistungen, technische Hilfsmittel, Prozesse und Strukturen zu erschaffen. Gerade Projekte sind dazu besonders gut geeignet.

Im privaten Bereich ist uns vielleicht die Zeit mit der Familie und Freunden besonders wichtig. Oder unsere persönliche Weiterentwicklung. Hobbys, die wir gerne ausüben. Oder ein Ehrenamt, das uns Sinn und Erfüllung gibt.

 

Ihre Wünsche und Ideen sind die Grundlage für Ihre persönliche Weiterentwicklung und ein erfülltes Arbeitsleben.

All diese Wünsche und Bedürfnisse müssen wir unter einen Hut bringen. Damit wir das, was uns wirklich wichtig ist, am Ende auch realisieren.

Aus Ihren Wünschen formulieren Sie im ersten Schritt konkrete Ziele. Damit entscheiden Sie darüber was von Ihren Wünschen, Vorstellungen und Ideen Sie in Ihrem Leben tatsächlich realisieren wollen. Ihre Wunschziele sind also Ziele, die mit Ihren persönlichen Wünschen übereinstimmen, die quasi aus ihnen heraus entstanden sind.

Im Gegensatz zu Zielen, die nicht mit Ihren Wünschen übereinstimmen. Ziele, die Sie vielleicht von anderen Menschen oder deren Vorstellungen übernommen haben. Die fühlen sich leer und sinnlos an. Weil Sie nicht zu Ihnen und Ihrem Leben gehören. Weil sie nicht Ihrem Wesen,  Ihren Vorstellungen oder Ihren Werten entsprechen. Solche Ziele können Sie sogar krank machen.

Wunschziele haben also eine wichtige Funktion in Ihrem Leben. Weil mir dieses Thema so wichtig ist, starte ich mit diesem Artikel eine dreiteilige Artikelserie zum Thema Wunschziele.

Im ersten Teil geht es um die drei Kriterien, die Sie bei der Definition Ihrer Wunschziele unbedingt beachten sollten. Dann können Sie diese Kriterien beim Auffinden Ihrer eigenen Wunschziele verwenden.

Im zweiten Teil komme ich dann zu den 5 Hindernissen, die Sie davon abhalten Ihre Wunschziele zu erreichen.

Im dritten Teil der Artikelserie zeige ich Ihnen, wie Sie sich ein zugkräftiges Zielbild aufbauen. Welche Bestandteile Ihr Zielbild unbedingt enthalten sollte, damit es seine optimale Wirkung entfalten kann.

Starten wir mit den 3 Kriterien, die Sie bei der Auffindung Ihrer Wunschziele unbedingt beachten sollten.

 

Kriterium  # 1 – Investieren Sie Ihre Gedankenkraft in Ihre Wunschziele anstatt in den Problemen der Vergangenheit stecken zu bleiben

Ich biete meinen Interessenten ein kostenfreies Orientierungsgespräch an, ein wichtiger Teil dieses Gespräches ist es Klarheit über seine persönlichen Wunschziele zu bekommen.

Ich frage nach den Themen und Herausforderungen, die meine Gesprächspartnerin/mein Gesprächspartner hat und was davon sie/er gerne verändern möchte. Da kommt dann meist eine verhältnismäßig lange Liste an Themen zusammen.

Dann frage ich im nächsten Schritt nach den Zielen, die meine Gesprächspartnerin/mein Gesprächspartner erreichen möchte. Da wird es dann deutlich „dünner“.

Manche haben bereits konkrete Vorstellungen dazu. Einige haben sich erst in Vorbereitung auf das Gespräch näher mit der Zielfrage beschäftigt.

Die meisten haben immer mal wieder überlegt, dass sie etwas verändern wollen. Das Thema dann aber nicht konsequent weiterverfolgt. Oder nicht die Ergebnisse erhalten, die sie sich eigentlich erhofft hatten. Der Alltag holt sie wieder ein. Dementsprechend herrscht dann noch viel Unklarheit und Unsicherheit darüber wo es wirklich hingehen soll.

Das führt mich direkt zum Kriterium # 1: Der richtigen Ausrichtung Ihrer Gedankenkraft.

Hand auf´s Herz: Wie oft beschäftigen Sie sich mit den Dingen, die Sie nicht mehr wollen? Wieviel Prozent Ihres Tages verbringen Sie mit Ihren alltäglichen, gewohnten Problemen und Herausforderungen?

Auf der anderen Seite: Wieviel Kraft und Zeit investieren Sie, darüber nachzudenken, was Ihnen Freude macht? Wie Sie sich einen erfüllten und erfolgreichen Berufsalltag vorstellen, ganz konkret? Was Sie dazu beitragen bzw. wie Sie das realisieren könnten?

 

Mangelgedanken erzeugen Mangelenergie

Wenn unsere Gedanken hauptsächlich um unsere Probleme kreisen. Wenn wir uns gedanklich immer wieder mit dem damit verbundenen Mangel beschäftigen.
Voraussetzungen, Zertifikate oder Erfahrungen, die uns vermeintlich noch fehlen.
Geld, das wir nicht haben, um notwendige Investitionen zu tätigen.
Zeit, die wir aufgrund unserer durchgetakteten Tage und Terminkalender nicht erübrigen können.
Rahmenbedingungen, die ungünstig erscheinen.
Unterstützung, die wir nicht bekommen.

Dann richten wir unsere Aufmerksamkeit auf unsere Probleme und  den Mangel aus. Und das worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, das wächst bekanntlich an und wird immer größer.

Das heißt: Wir denken immer mehr solcher Mangelgedanken und erzeugen die dazu passenden Gefühle: Angst, Unsicherheit, Frust und Hilflosigkeit. Wir erzeugen immer mehr dieser „Mangelenergie“.

In Folge dessen wird es immer schwieriger aus diesem Energietief wieder rauszukommen.

Dieses „Denkmuster“, die intensive Beschäftigung mit unseren Problemen und dem damit verbundenen Mangel,  schränkt unsere Wahrnehmung ein. Wir können die Möglichkeiten, die sich uns bieten, buchstäblich nicht erkennen.

Wir stecken fest in unserem eingeschränkten Denkkästchen, das wir mit unseren Mangelgedanken selbst gezimmert haben.

Kriterium # 1 lautet deshalb: Richten Sie Ihre Gedankenkraft richtig aus. Zum Beispiel indem Sie sich zielfokussierte Fragen stellen:

  • Was genau wollen Sie erreichen?
  • Was ist Ihr größter Wunsch, sind Ihre größten Wünsche?
  • Was ist der nächste Schritt, um Ihrem Ziel ein Stück näher zu kommen?

Beschäftigen Sie Ihre Gedanken nicht nur einmal oder sporadisch mit solchen Fragen, die auf Ihre Wunschziele ausgerichtet sind. Machen Sie das immer wieder und nehmen Sie sich die Zeit dazu. Ihre Gedankenkraft ist ein mächtiges Werkzeug, das Sie ganz generell für die Realisierung Ihrer Wunschziele brauchen.

 

Kriterium # 2 – Wunschziele sind Ziele des Herzens & des Verstandes

Wunschziele sind Ziele des Herzens und des Verstandes. Das heißt, dass bei Wunschzielen Ihr Gefühl und Ihr Verstand im Einklang sein müssen.

Ihr Herz und Ihr Gefühl sorgen dafür, dass Ihr Ziel die nötige Attraktivität, die richtige Zugkraft besitzt. Ihr Verstand ist für Orientierung, Klarheit und Fokus zuständig. Er gibt Ihnen die nötige Tatkraft für die Realisierung Ihrer Wunschziele.

Ein Ziel, das nur Ihrem Verstand entspricht und sich nicht stimmig und gut anfühlt, ist kein Wunschziel. Ein Wunschziel muss zu Ihren Vorstellungen, Ihren Stärken und Fähigkeiten, Ihren Werten und Ihren Bedürfnissen passen.

Wunschziele sind nach meiner Erfahrung keine klassischen Karriereziele wie mehr Gehalt oder eine bestimmte Position.

 

Wunschziele verbinden den Wunsch nach Einfluss und Anerkennung mit den individuellen Herzenswünschen.

Hier ein paar Beispiele für Wunschziele meiner Kundinnen und Kunden:

EINE PROJEKTLEITERIN hat das Ziel hat Ihr Team zu inspirieren und für eine konstruktive Zusammenarbeit zu sorgen. Sie will sich auf Ihre Projekte, Ihr Team und Ihren Wirkungsbereich konzentrieren und nicht ständig in andere Aufgaben, für die sie eigentlich gar nicht zuständig ist, hereingezogen werden.

EIN IT-LEITER  hat das Ziel die Menschen in seinem Unternehmen an der Gestaltung und Einführung digitaler Arbeitsmöglichkeiten zu beteiligen. Er wünscht sich, dass Entscheidungen gemeinsam getragen werden und die Eigenverantwortung und die Selbstbestimmung der Mitglieder in der Organisation gestärkt werden.

EINE PROJEKTMANAGERIN hat das Ziel, dass mehr „weibliche Prinzipien“ in der Arbeits- und Unternehmenskultur gelebt werden. Sie wünscht sich, dass die Bedürfnisse und Anforderungen der Frauen in Ihrem Unternehmen als gleichwertig anerkannt und entsprechende Bedingungen geschaffen werden.

EINE REFERENTIN hat das Ziel die Methoden der Achtsamkeit in den Alltag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzubringen. Sie wünscht sich mehr Bewusstsein im Arbeitsprozess: Mehr Pausen, mehr Zeit für Reflexion und Besinnung.

EINE EXPERTIN in einem Konzern hat das Ziel sich einen ausgeglichenen Berufsalltag zu gestalten, in dem Familie und Beruf gleichrangig nebeneinander stehen. Sie wünscht sich weniger Stress, eine gute Balance in Ihrem Alltag und Wertschätzung für Ihren Einsatz.

Das sind Beispiele für die Wünsche und Ziele meiner Kundinnen und Kunden.

 

Mit der Beschreibung unserer Wünsche und Ziele legen wir die Richtung für unseren persönlichen Entwicklungsprozess fest.

Das kann uns keiner abnehmen. Es ist sehr gut, wenn das Unternehmen in dem Sie arbeiten, Sie dabei unterstützt und Ihnen passende Entwicklungsmöglichkeiten bietet.

Wenn nicht, sollten Sie trotzdem Ihre Wunschziele kennen und sich dafür einsetzen. Nicht einfach abwarten bis sich eine gute Gelegenheit anbietet. Selbst aktiv werden und die Sache in die Hand nehmen. Oft öffnen sich Türen für neue Möglichkeiten, wenn man seine Aufmerksamkeit gezielt ausrichtet.

Um die „Stimmigkeit“ Ihrer Wunschziele für Sie selbst und Ihr eigenes Leben zu überprüfen brauchen Sie Ihr Gefühl. Spüren Sie bei der Beantwortung der folgenden Fragen mal in sich hinein. Achten Sie darauf welche Gefühle in Ihnen hochkommen:

  • Wie fühlt es sich an, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben?
  • Passt das Ziel zu Ihren Vorstellungen von einem erfüllten und erfolgreichen (Arbeits-)Leben?
  • Passt das Ziel zu Ihren Werten, Ihren Fähigkeiten und Ihren Bedürfnissen?

Denken Sie daran: Ein Ziel, das in Ihnen keine Freude, keine guten Gefühle auslöst, hat nicht die nötige Zugkraft.

Ein Ziel das nicht Ihren Werten entspricht oder Ihre Bedürfnisse berücksichtigt, schwächt Ihre Tatkraft.

 

Kriterium # 3 – Wunschziele schaffen Werte, die uns selbst und andere Menschen weiterbringen

Wert schaffen, das ist nach meiner Auffassung einer der stärksten Motivatoren überhaupt.

Bei den Beispielen meiner Kundinnen und Kunden trifft das auf alle Ziele zu. Die Realisierung jedes dieser Ziele erschafft neue Werte in dem jeweiligen Wirkungsbereich:

  • Eine inspirierende Teamführung erschafft ein konstruktives Arbeitsklima.  Es stärkt die Motivation und die Selbstwirksamkeit der Projektleiterin und Ihres Teams.
  • Eine Führung, die die Organisationsmitglieder beteiligt, sorgt für mehr   Selbstbestimmung  und stärkt die Akzeptanz und die Fähigkeiten im Umgang mit den digitalen Werkzeugen.
  • Mehr „Weiblichkeit“ im Unternehmen erweitert die Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten.  Und führt mit Sicherheit auch zu einer höheren Arbeitgeberattraktivität für Frauen (und vielleicht auch Männer).
  • Mehr Achtsamkeit und Besinnung im Arbeitsalltag. Das führt zu  gesünderen Arbeitsbedingungen und mehr Gelassenheit und Leistungsfähigkeit.
  • Die Balance zwischen Familie und Beruf schafft Zufriedenheit, ein effektiveres Arbeiten und die emotionale Bindung an das Unternehmen.

Mit der Realisierung ihrer persönlichen Wunschziele erschaffen meine Kundinnen und Kunden neue, wertvolle Arbeitsbedingungen, die außerdem zu ihren Wünschen und Bedürfnissen passen.

Sie sorgen für Vielfalt und alternative Möglichkeiten.

Sie zeigen anderen Menschen in ihrem Umfeld, dass es möglich ist, seine eigenen Wünsche zu realisieren und gleichzeitig positive Wirkungen in ihrem Umfeld zu erzeugen.

Ich denke, Sie spüren genau wie ich (während ich das hier schreibe) welche Energie und welche Zugkraft in solchen Werten steckt.

Stellen Sie sich daher unbedingt die Wertefrage: Welchen Wert/welche Werte erschaffe ich mit der Realisierung meiner Wunschziele? Für mich selbst und mein Arbeitsumfeld, in meinem Wirkungsbereich?

Mit diesem dritten Kriterium  und den dazugehörigen Fragen schließe ich den ersten Teil meiner Artikelserie zum Thema Wunschziele.

Wie eingangs angekündigt folgen in den nächsten Wochen zwei weitere Artikel zum Thema Wunschziele:

Im Artikel # 2 geht es um die 5 Hindernisse, die Sie bei der Realisierung Ihrer Wunschziele unbedingt vermeiden sollten. Im Artikel # 3 beschreibe ich wie Sie sich ein zugkräftiges Zielbild erstellen.

Wenn Sie diese Artikel nicht verpassen wollen, dann abonnieren Sie sich über diesen Link meine Mindset-Tipps: https://projektmanagement-plus.de/anmeldung-mindset-tipps/

Für alle, die jetzt Lust bekommen haben, sich näher mit Ihren Wunschzielen zu beschäftigen, biete ich ein kostenfreies, 30minütiges Orientierungsgespräch an. Da schaffen wir Klarheit zu Ihren Wunschzielen und Ihren persönlichen Herausforderungen.

Zur Vorbereitung auf das Gespräch erhalten Sie von mir ein paar Leitfragen. Wir treffen uns per Telefon oder in meinem Meetingraum in ZOOM.

Reservieren Sie sich hier einen Termin für das kostenfreie Gespräch mit mir: https://projektmanagement-plus.de/kalender-martina/

Bleiben Sie unbedingt dran an der Realisierung Ihrer Wunschziele. Die werden in der Arbeitswelt dringend gebraucht.

Herzliche Grüße

Martina Baehr

 

 

 

Sie wünschen sich mehr Klarheit zu Ihren Wunschzielen?
Ich lade Sie zum kostenfreien ORIENTIERUNGSGESPRÄCH mit mir ein.

Wir treffen uns per Telefon oder in meinem Meetingraum in ZOOM. 
Reservieren Sie sich hier einen Termin für das kostenfreie Gespräch mit mir: https://projektmanagement-plus.de/kalender-martina/ 

 

Quelle Beitragsbild: Photo by DENYS AMARO on Unsplash