Gefühle, Gedanken, Energie und Wirkung, mit diesen Themen beschäftige ich mich schon seit einigen Jahren. Auch in der Zusammenarbeit mit meinen Kundinnen und Kunden ist die Arbeit auf dieser „energetischen Ebene“ ein wichtiger Bestandteil.

Ich finde es wichtig, dass wir unsere Gedankenkraft und die Wirkung unserer Gefühle bewusst einsetzen können. Dass wir diesen Wahrnehmungskanal öffnen und trainieren. Denn  wenn wir unser Inneres, unser Mindset richtig ausrichten, dann wird es viel leichter die Ergebnisse zu erreichen, die wir uns wünschen.

In diesem Artikel schreibe ich darüber, wie Ihre Gedanken und Ihre Gefühle die Qualität Ihrer Energie bestimmen. Welchen Einfluss Ihre Energie hat, auf Ihr Wohlbefinden und Ihre Leistungsfähigkeit. Welche Wirkungen Ihre Energie hervorruft und wie sich das auf Ihre Ziele und die Qualität Ihrer Ergebnisse auswirkt.

Denn Ihre Energie wirkt immer, auch ohne Worte. Sie wirkt in Ihnen noch bevor Sie irgendetwas sagen oder tun. Sie kommunizieren und handeln sozusagen aus Ihrer Energie heraus.

Ihre Energie bestimmt Ihre Handlungen und die Ergebnisse, die Sie erzielen. Denn wenn Sie motiviert und inspiriert sind, dann handeln Sie anders als wenn Sie unsicher sind, unter Druck stehen oder frustriert sind. Sie treffen andere Entscheidungen. Sie kommunizieren anders. Sie nehmen Ihre Umwelt anders wahr.

Es ist mir wichtig, dass immer mehr Menschen verstehen, wie das mit Ihrer Energie funktioniert. Denn wenn die Qualität Ihrer Energie nicht mit Ihren Absichten und Zielen übereinstimmt, dann wird alles was Sie tun sehr anstrengend.

Sie stehen sich dann sozusagen selbst im Weg. Ihr bewusster Wille möchte ein Ziel erreichen, Ihre unbewusste Energie zieht Sie immer wieder zu Ihren alten Überzeugungen, in Ihre gewohnten Denk- und Handlungsmuster zurück.

Deshalb teile ich in diesem Artikel 3 Thesen zum Thema Energie mit Ihnen. Die helfen Ihnen das Thema besser zu verstehen und bewusst mit dieser machtvollen Kraft in Ihnen umzugehen.

 

These # 1 – Ihre Energie ist eine Folge Ihrer Gedanken und Gefühle

Viele  glauben, ihre Energie käme durch äußere Ereignisse zustande. Sind die äußeren Umstände positiv fühlen wir uns gut. Passieren zu viele unangenehme Dinge, fühlen wir uns gestresst und frustriert und unsere Energie geht in den Keller:

smile Die Arbeitsatmosphäre in meiner Firma ist super, das macht mich glücklich und zufrieden.

smile Mein Chef unterstützt mich wo er kann, er gibt mir Anerkennung und inspiriert mich.

smile Die Wertschätzung meiner Kunden gibt mir Kraft und Selbstvertrauen.

 

Oder auf der negativen Seite:

frown Mein Chef unterstützt mich nicht – Wertschätzung Fehlanzeige.

frown Meine Kollegen rauben mir den letzten Nerv.

frown Der ständige Termindruck macht mich total mürbe und frustriert mich.

 Was glauben Sie? Kommt Ihre Energie aus einer externen Quelle oder entsteht sie in Ihnen selbst?

Ihre Gedanken und Ihre Gefühle erzeugen Ihre Energie 

Tatsächlich ist es so, dass die Energie in Ihnen entsteht. Und das ist auch gut so, denn das ist ja die Voraussetzung dafür, dass Sie Ihre Energie selbst beeinflussen können. Anderenfalls  wären Sie ja auf Gedeih und Verderb abhängig von anderen Menschen, äußeren Umständen oder was auch immer.

Jede Information, die wir wahrnehmen wird in unserem Gehirn verarbeitet. Sie wird von uns bewertet: gut oder schlecht, angenehm oder unangenehm, beunruhigend oder sicher. 

Diese „Bewertung“ geschieht in Sekundenbruchteilen und meist unbewusst. Auf Basis unserer gespeicherten Emotionen, unserer Denkmuster und unserer Überzeugungen, das woran wir glauben. Auf der Grundlage der Erfahrungen, die wir in der Vergangenheit gemacht haben.

Unsere Gedanken erzeugen dann ein dazu passendes Gefühl. Wenn wir negative, beunruhigende Gedanken denken wie „Ich schaffe das nie“ oder „Meine Kollegen und mein Chef unterstützen mich nicht“ Dann erzeugen wir unangenehme Gefühle wie Ärger, Wut Frustration oder Ohnmacht.

Wenn wir positive, zuversichtliche Gedanken denken wie „Das habe ich gut hingekriegt obwohl es schwierig war“ oder „Die Zusammenarbeit mit XY ist inspirierend“. Dann empfinden wir angenehme, stärkende Gefühle wie Freude, Zuversicht, Stolz oder Wertschätzung. Wir fühlen uns wohl und sind voller Energie. 

Steigen Sie aus dem Autopiloten aus und holen Sie sich die Herrschaft über Ihre Energie zurück

Unsere Gedanken und Gefühle bilden eine untrennbare Einheit.  Mit den Gedanken geben Sie dem Ganzen eine Bedeutung – gut oder schlecht, positiv oder negativ, angenehm oder unangenehm, bedrohlich oder sicher.

Mit dem Gefühl erzeugen Sie die dazu passende Wirkung in Ihrem Körper. Stresshormone lösen unangenehme Körpersignale und Gefühle aus und versetzen Sie in Alarmbereitschaft. Wohlfühlhormone erzeugen angenehme Gefühle und Körperempfindungen und signalisieren Ihnen, dass alles in Ordnung ist.

Weil das ganze unbewusst in uns abläuft, haben wir das Gefühl, die äußeren Umstände würden unsere Energie bestimmen. Das innere Bewertungsprogramm läuft ab, im Autopilot. Und dann handeln wir automatisch, so wie wir es gewohnt sind.

Wenn Sie Ihre Energie in den Griff bekommen wollen, dann müssen Sie diesen unbewussten Automatismus durchbrechen. Dabei macht es Sinn ganz vorne im Entstehungsprozess anzusetzen: Bei Ihren Gedanken und Ihren Gefühlen.

Denn hier entsteht die Energie aus der heraus Sie anschließend handeln: Aus einer positiven, zuversichtlichen Stimmung heraus oder aus Angst, Ärger, Frust oder Unsicherheit. Diese Energiequalität bestimmt ganz wesentlich den weiteren Verlauf des Prozesses und vor allem die Qualität der Ergebnisse, die Sie erzielen.

 

These # 2 – Sie bestimmen über Ihre Energie, indem Sie Ihre Gedanken und Ihre Gefühle steuern

Sie bestimmen über Ihre Energie, indem Sie sich Ihre  Gedanken und Gefühle bewusst machen und anfangen sie selbst zu steuern. Das hört sich etwas theoretisch an, deshalb erläutere ich das anhand eines Beispiels.

Nehmen wir an, Sie haben eine Idee, eine Vorstellung, die Sie gerne umsetzen würden: Ein berufliches Ziel, das Sie unbedingt erreichen wollen. Ein neuer Wunsch-JOB, der Sie erfüllt und Ihnen Sinn gibt. Mehr Gelassenheit im Umgang mit Ihren beruflichen Herausforderungen, eine bessere Balance zwischen Arbeit und Privatleben. Irgendetwas, das in Ihrem Alltag heute noch nicht existiert.

So wie Steve Jobs, als er die Idee zu seinem IPhone hatte.

Sie haben also diese Idee und gehen daran, sie umzusetzen. Dabei tauchen viele Herausforderungen auf, zum Beispiel:

Ihr Tag ist so vollgepackt mit Ihren alltäglichen, gewohnten Herausforderungen, dass Sie gar keine Zeit finden, sich mit dem Thema zu beschäftigen geschweige denn es umzusetzen.

Ihr Chef oder ihre Kollegen sind ausgesprochen skeptisch und ablehnend, als Sie Ihnen Ihre Vorschläge unterbreitet haben. Da kommen Sie nicht weiter.

Sie haben keine Ressourcen, um Ihre Idee zu realisieren. Sie müssen schließlich Geld verdienen und Ihre Existenz sichern.

Viele kommen gerade an diesen Hürden einfach nicht vorbei.

Jetzt komme ich zu Steve Jobs und dem IPhone zurück. Was macht ihn so erfolgreich? Wie konnte er eine so mächtige Innovation realisieren und buchstäblich die Welt verändern?

 

 Am Anfang steht die Gedankenkraft

Schauen wir uns mal seine Ausgangssituation, den Beginn des Kreationsprozesses an. Manche glauben, es sind die finanziellen oder wirtschaftlichen Möglichkeiten,  die solche Ergebnisse ermöglichen. Aber diese Voraussetzungen sind gerade am Anfang des Kreationsprozesses ja meist noch gar nicht da.

Was zu diesem Zeitpunkt des Prozesses am wichtigsten ist: Er weiß wie er die Kraft seiner Gedanken richtig einsetzt.

Ich kann natürlich nur spekulieren, was genau in seinem Kopf abgegangen ist. Aber es war sicher nicht:

  • Wie soll ich das bloß schaffen?
  • Wer braucht schon so ein IPhone? Dafür gibt doch keiner Geld aus.
  • Keiner unterstützt mich.
  • Eine Finanzierung in dieser Größenordnung kriege ich doch nie zusammen.
  • Das dauert mir alles viel zu lange, jetzt reicht´s mir.

Ich will nicht behaupten, dass er nie Zweifel oder Bedenken hatte. Aber er war sicher sehr gut darin aus solchen kraft- und zeitraubenden Gedankenschleifen auszusteigen. Seine Gedanken auf sein Wunschziel und dazu passende Lösungen auszurichten:

  • Das ist eine großartige Idee, die muss ich unbedingt realisieren.
  • Wie kann ich das noch besser gestalten/umsetzen?
  • Was für tolle Möglichkeiten, die ich mit dem IPhone erschaffe.
  • Wie kann ich die Finanzierung hinkriegen?
  • Wer kann mich unterstützen, wen kann ich für eine Zusammenarbeit gewinnen?

Solche Gedanken lösen positive, stärkende Gefühle wie Freude, Zuversicht, Begeisterung und Inspiration aus. Das ist die Energie, die den Kreationsprozess antreibt. Die uns die nötige Tatkraft gibt und dafür sorgt, dass wir dran bleiben.

Jeder von uns denkt durchschnittlich 60 Tsd. Gedanken pro Tag: Da kann eine Menge Energie erzeugt werden oder auch verloren gehen.

Jetzt müssen Sie natürlich nicht gleich ein zweiter Steve Jobs werden. Aber ich glaube dieses zugegebenermaßen konstruierte Beispiel zeigt sehr gut, worum es geht: Ihre Gedanken erzeugen Ihre Gefühle. Beides zusammen erschafft Ihre Energie.

Wenn sich Ihre Gedanken hauptsächlich um Ihre Probleme drehen, dann haben Sie einfach nicht genug Energie für die Realisierung ihrer Ideen und Wünsche übrig. Im Gegenteil, Sie entziehen sich sogar Energie, wenn Sie solche negativen Gedankenschleifen nicht stoppen.

Kommen wir noch mal zurück auf Ihre Ideen, Ihre Ziele, Wünsche und Vorstellungen. Was sind Ihre Gedanken und Ihre Gefühle dazu? Glauben Sie an sich selbst und Ihre Ziele?

Betrachten wir nun These #3.

 

These # 3 – Ihre positive Energie macht Sie stark, widerstandsfähig & unabhängig

Es ist schon interessant, wenn man das Thema Gefühle und einen guten Umgang damit anspricht, dann denken viele Menschen sofort an unangenehme Gefühle wie Angst, Hilflosigkeit oder Stressgefühle aller Art.

Eine meiner Kundinnen sagte mir einmal, dass sie Probleme damit hätte, sich Ihre Gefühle bewusst zu machen. Weil sie glaubt, dass sie das noch verletzlicher und schutzloser macht als sie sich ohnehin schon oft fühlt.

Das ist sicher ein Grund, warum Gefühle im Business immer noch ein Tabuthema sind. Weil viele glauben, dass es sie stark macht, wenn sie ihre Gefühle nicht zeigen. Weil sie Gefühle automatisch mit Schwäche, Unsicherheit und Verletzlichkeit assoziieren.

Ich möchte Sie dazu einladen, Ihre Aufmerksamkeit mal auf die positive Wirkung Ihrer Gefühle und die darin enthaltene kraftvolle Energie zu richten.

Denn unser Hang, uns ausgiebig mit Problemen zu beschäften, trägt meiner Meinung nach dazu bei, dass so viel Angst, Unsicherheit und Mutlosigkeit herrscht. Dass wir trotzdem wir so viel wissen, einfach nicht in die Umsetzung kommen.

Die meisten Menschen wissen einfach nicht, wie Sie genug positive Energie zur Umsetzung Ihrer Ideen generieren und aufrecht erhalten können.

Eine positive Energiequalität zeichnet sich vor allem durch angenehme, stärkende Gefühle wie Freude, Zuversicht, Gelassenheit, Wertschätzung, Dankbarkeit oder Zufriedenheit aus. Sie befinden sich im Wohlfühlmodus. Ich nenne das auch die Zone der Inneren Stärke.

 

Dieser WOHLFÜHLMODUS geht mit vielen positiven Effekten einher:

  • Ihr Körper schüttet Wohlfühlhormone aus. Sie fühlen sich stark, sicher und wohl.
  • Ihr Gehirn arbeitet optimal. Das stärkt ihre Problemlösefähigkeit und ihre Kreativität.
  • Kopf-, Bauch- und Herzgehirn arbeiten harmonisch zusammen. Das stärkt vor allem Ihre intuitiven Fähigkeiten.
  • Ihr Immunsystem wird gestärkt, Sie sind weniger anfällig für Krankheiten.
  • Ihre Wahrnehmung erweitert sich und Sie sehen neue Chancen und Handlungsmöglichkeiten.

Tatsächlich ist es so, dass positive Gedanken und Gefühle Ihnen die Energie geben, die Sie zur Umsetzung Ihrer Ideen und Wünsche aber auch Ihrer alltäglichen Herausforderungen benötigen.

 

Erzeugen Sie die positive Energie einfach selbst 

Denken Sie noch mal an das Beispiel von Steve Jobs und die Kraft, die er durch die überaus positive Bewertung seiner Idee  und der dadurch ausgelösten Gefühle erzeugt hat.  Mein Beispiel ist zwar konstruiert, aber gar nicht so weit hergeholt. Denn Steve Jobs war ZEN-Buddhist und der bewusste Umgang mit den Gedanken ist ein wesentliches Element der damit verbundenen Achtsamkeitspraxis.

Das tolle an dieser Sache ist doch: Es sind seine eigenen Gedanken und Gefühle, die ihm diese Kraft geben.
Er kann sie immer wieder denken und fühlen, so oft und so lange er will.
Er kann sich jederzeit in eine gute Stimmung versetzen.
Er kann immer wieder auf´s neue positive Energie erzeugen und Kraft tanken.

Das funktioniert nicht nur bei Steve Jobs, sondern bei allen Menschen. Wenn sie diese innere Kraft bewusst einsetzen.

Der richtige Umgang mit Ihrer Gedankenkraft und Ihren Gefühlen macht Sie stark, stabil und widerstandsfähig. Sie erzeugen die positive Energie, die Sie brauchen einfach selbst. Unabhängig von äußeren Bedingungen.

Denken Sie noch mal an Ihre eigenen Ideen, Vorstellungen und Ziele. Machen Sie sich bewusst, welchen Wert Sie erschaffen, wenn Sie Ihre Wunschziele tatsächlich realisieren. So wie Steve Jobs mit dem IPhone.

Was wäre der nächste Schritt, um Ihre innere Kraft zu mobilisieren und in die Umsetzung zu kommen? Was können Sie jetzt, in diesem Moment dafür tun?

Für alle, die bei diesem Thema weiter vorankommen wollen, habe ich  zwei Vorschläge:

Vorschlag # 1: Wenn Sie  herausfinden wollen, wie Sie Ihre Energie in Ihrem Arbeitstalltag effektiv einsetzen können, dann bestellen Sie sich meinen kostenfreien Energiecheck: https://projektmanagement-plus.de/lp-energiecheck/

Vorschlag #2: Sie reservieren sich ein kostenfreies Orientierungsgespräch mit mir. Wir sprechen über Ihre persönlichen Herausforderungen , Ihre Wünsche und Ziele und was Sie tun können, um Ihre Wunschziele schneller und müheloser zu erreichen. Reservieren Sich sich hier einen Termin in menem elektronischen Kalender: https://projektmanagement-plus.de/kalender-martina/

Nutzen Sie Ihre Gedankenkraft und die Wirkung Ihrer Gefühle. Es ist die machtvollste Kraft, die Sie besitzen.

Kraftvolle Grüße

Martina Baehr

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