Weiter geht es mit der dreiteiligen Artikelserie zum Thema Positionierung gerade auch für Menschen in Unternehmen. Egal ob Sie Projekte leiten, ein Team oder eine Abteilung führen, als Expert:in tätig sind und anderen Ihre Beratungskompetenz zur Verfügung stellen: Eine klare und überzeugende Positionierung ist das Fundament für einen JOB der Ihren Wünschen und Vorstellungen entspricht. Der Ihnen Freude macht und Sie erfüllt.

Im ersten Teil hatte ich über 3 Vorteile gesprochen, die Ihnen eine solche Positionierung bringt.

Im zweiten Teil geht es um die Zutaten für Ihre klare und überzeugende Positionierung.  Zutaten, die Sie brauchen, damit Ihre Positionierung wirksam ist und Ihnen die Ergebnisse bringt, die Sie sich wünschen.

Es ist wie beim Kochen oder Kuchenbacken: Das Gericht, der Kuchen gelingen  Ihnen am besten, wenn Sie alle Zutaten in der richtigen Menge, der richtigen Reihenfolge und auf die richtige Art und Weise verarbeiten. Wenn all Ihre Zutaten eine hohe Qualität haben. Wenn Sie mit  einer inneren Haltung aus Liebe, Freude und dem  Vertrauen, das Ihnen das Ganze auch gelingt an die Sache herangehen.

Genauso verhält es sich mit Ihrer Positionierung und der anschließenden Realisierung. Auf die Realisierung und worauf es dabei ganz besonders ankommt, darauf werde ich in Teil 3 eingehen.

Alles was ich Ihnen hier erzähle kommt nicht aus der grauen Theorie. Sondern aus meiner langjährigen Erfahrung mit Veränderungen. Ich begleite Projektmanager, Führungskräfte, Experten und Freiberufler dabei, sich den JOB zu kreieren den sie lieben. Im Rahmen meines gleichnamigen Online-Gruppen-Programms Kreiere Dir den JOB den Du liebst und im 1:1 Coaching-Paket Komm in Deine volle Kraft und realisiere Deine Wunschziele.

Aus der Zusammenarbeit mit meinen Kund:innen kenne ich die Zutaten einer klaren, überzeugenden Positionierung und weiß worauf es in der Praxis ankommt. Auch ich selbst gehe nach diesem Rezept vor, wenn neue Themen hochkommen, die ich in die Welt bringen möchte.

Das sind die 5 Hauptzutaten für eine klare und überzeugende Positionierung

Zutat # 1 – Die Werte, die Ihnen in Ihrem Business wichtig sind

Ihre Werte spielen eine große Rolle bei Ihrer Positionierung. Dabei konzentriere ich mich in der Zusammenarbeit mit meinen Kund:innen auf die 3 TOP-Werte. Die drei Werte, die Ihnen im Business besonders wichtig sind.

Die Auswahl dieser 3 Werte ist tatsächlich gar nicht so leicht. Denn dabei müssen Prioritäten gesetzt werden. Anschließend finden wir heraus, warum diese Werte so wichtig sind und wie Sie diese konkret leben wollen, in ihrem Berufsalltag.

Dazu ein Beispiel: Eine meiner letzten Kund:innen, eine Personalleiterin in einem mittelständischen Unternehmen hatte als einen ihrer drei TOP Werte den Wert ANERKENNUNG. Es ist ihr wichtig, anerkannt zu werden für die Arbeit, die sie einbringt. So weiß sie, dass das was sie tut auch wirklich einen Mehrwert bringt. Dann fühlt sie sich gut, zufrieden, erfüllt und erfolgreich.

Als wir darüber sprachen, wie sie diesen Wert aktuell lebt, auf einer Skala von 1 bis 10, sagte sie 4 bis 5. Im Gespräch fanden wir heraus, dass es wichtig ist, dass die Anerkennung nicht nur von außen kommt. Also vom Vorgesetzten und den Mitarbeitern. Sondern dass sie sich den Wert ihrer Arbeit auch selbst immer wieder bewusst macht. Denn sonst ist sie komplett abhängig von der Anerkennung anderer.  Bekommt sie Anerkennung geht es ihr gut, fehlt diese sinkt die Stimmung und ihre Energie.

Um von der 4-5 höher zu kommen macht es für meine Kundin Sinn, sich die Anerkennung und das Feedback selbst zu holen und nicht darauf zu warten, dass andere das automatisch tun. So bekommt sie Hinweise, wie sie ihren Wert immer weiter verbessern kann. Und bekommt in Folge dessen mehr Anerkennung: innen wie außen.

Wenn sie diese zwei Strategien anwendet, kommt sie mit Sicherheit schnell auf eine 8 oder eine noch höhere Zahl beim Ausleben ihres Wertes Anerkennung.

 

Zutat # 2 – Den Wert den Sie erzeugen

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, welchen Wert sie erzeugen. Mit ihrer Tätigkeit aber auch mit ihren Stärken , Fähigkeiten und ihrem Wesen. Die Folge davon ist, dass sie diesen unbewussten, manchmal sogar unsichtbaren Wert selbst  gar nicht wertschätzen können. Keine Wertschätzung von anderen bekommen bzw. diese gar nicht wahrnehmen.

Wenn Ihnen ihr Wert nicht bewusst ist, dann können Sie ihn auch nicht gezielt einsetzen oder anbringen, wenn Sie Forderungen stellen oder ihr Gehalt verhandeln beispielsweise.

Deshalb ist es elementar, dass Sie sich Ihres eigenen Wertes bewusst sind und diese Wertschätzung für sich selbst auch fühlen. Ihr Herz und Ihr  Verstand im Einklang sind.

Ich stelle meinen Kund:innen die Frage: Was macht mich wertvoll in meiner Arbeit? Hier habe ich ein paar Antwortbeispiele meiner Kundinnen und Kunden für Sie:

  • Ich gehe auf andere zu und integriere sie ins Team.
  • Ich bin fröhlich und humorvoll und schaffe eine positive Atmosphäre, auch wenn´s mal schwierig ist.
  • Ich bin lösungsorientiert und schaffe Klarheit im Team.
  • Ich arbeite zielorientiert und effektiv. Sinnlose Arbeit mag ich nicht.
  • Ich kann Unsicherheit „absorbieren“ und andere in solchen Situationen stärken.
  • Ich bin systematisch und schaffe Struktur.
  • Ich denke quer und stelle Verknüpfungen her, die andere gar nicht sehen.
  • Ich kann gut netzwerken und weiß, wen ich fragen muss, wenn ich oder andere Unterstützung brauchen.
  • Ich kann Situationen gut erfassen und wieder in die richtige Richtung lenken.
  • Ich bringe Ruhe in unser Team und lasse mich nicht so schnell verrückt machen.
  • Ich bin mutig und kann andere begeistern und mitziehen.
  • Ich habe 8 Männern die weiblichen Qualitäten Menschlichkeit und Fürsorge näher gebracht.

Wenn Sie konkret wissen und in ihrem Herzen fühlen, was Sie wertvoll macht, dann können sie diese Kraft  gezielt weiterentwickeln und bewusst einsetzen. Zum Beispiel wenn Sie Forderungen stellen oder andere von Ihren Ideen überzeugen wollen.

 

Zutat # 3 – Ihre Bedürfnisse, Vorstellungen und  Wünsche zu dem JOB den Sie lieben

Sind Ihnen Ihre eigenen Bedürfnisse, Vorstellungen, Wünsche und Sehnsüchte zu einem JOB den Sie lieben wirklich bewusst?

Wissen Sie genau was Sie dann tun werden und was nicht?

Mit wem Sie zusammenarbeiten? Wie diese Zusammenarbeit aussieht?

Wo Sie arbeiten werden: Zuhause, im Büro oder unterwegs?

Wieviel Zeit Sie sich gönnen, zum Regenerieren und Reflektieren?

Im Unternehmenskontext sind wir durch viele Vorgaben, Standards und bestehende Strukturen begrenzt.  So dass wir oft gar nicht auf die Idee kommen, dass es auch anders gehen könnte. Wir uns unsere Wünsche und Vorstellungen gar nicht erlauben. Das klappt doch eh nicht mit der Umsetzung.

Gerade jetzt ist eine Zeit mit großen Umbrüchen und Veränderungen: Alte, etablierte JOBs fallen weg.  Es entstehen neue JOBs, die es zuvor gar nicht gab. Da ist es sehr wichtig, dass Sie Ihre Vorstellungen ganz genau kennen und sie einbringen:

  • zu mehr Balance zwischen Arbeit und Familie,
  • zu mehr Gestaltungsmöglichkeiten und Beteiligung,
  • zu mehr Wertschätzung, Kooperation und gegenseitiger Unterstützung,
  • zu mehr Freiraum, zeitlich, inhaltlich und räumlich.

Denn neue Konzepte und Ihre Ideen werden gebraucht. Ich persönlich bin überzeugt davon, dass in der Mitte der Unternehmen eine Menge Gestaltungs- und Kreativitätspotenzial liegt, das gehoben werden muss.

Dazu ist die Beschäftigung mit Ihrer Positionierung elementar: Das schafft die Grundlage für eine Wirtschaft, die wirklich dem Menschen und seinen Bedürfnissen dient. Weil genau diese Menschen sich ihre Bedürfnisse klarmachen, sie einfordern und die Umsetzung mitgestalten.

Wenn uns das klar wird, dann bekommen unsere Vorstellungen und Anforderungen einen ganz neuen Stellenwert. Wir nehmen sie ernst, hören uns zu und bringen unsere Forderungen aktiv ein.

Ihre persönlichen Wünsche, Ziele, Bedürfnisse und Vorstellungen, das sind die HERZENS-ELEMENTE Ihrer Positionierung.

 

Zutat # 4 – Das Verständnis darüber, was Ihre internen und externen Kunden brauchen

Als ich mein Online-Programm/mein Coaching-Paket  konzipierte, habe ich einen Moment lang überlegt, ob der Blick auf den Kunden –  intern oder extern –  für Mitarbeiter in Unternehmen überhaupt relevant ist.

In der Zusammenarbeit mit meinen Kund:innen habe ich erkannt, dass die systematische Betrachtung des Kunden und seiner Bedürfnisse bei meinen Kund:innen jede Menge AHA-Erlebnisse  hervorruft.

Was heißt das genau: Im ersten Schritt erstellen Sie ein Kundenprofil mit den Schmerzpunkten und Bedürfnissen Ihrer Kunden. Im zweiten Schritt folgt dann das Werteversprechen: Wie können Sie diese Schmerzen lindern und seine Bedürfnisse erfüllen? Immer mit dem Blick auf Ihre persönlichen Werte (Zutat #1), Ihren individuellen Wert (Zutat #2) und Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse (Zutat #3).

Am Ende dieses Prozesses können Sie dann ganz konkrete Pakete bzw. persönliche Projekte formulieren. Auch hier habe ich drei Beispiele meiner Kund:innen:

  • Ein Mentoring.Programm für Führungskräfte, das sie dabei begleitet sich im Unternehmen zu positionieren.
  • Unterlagen und Videos, die Projektleitern die betriebswirtschaftlichen Hintergründe im Kontext der Projektplanung und des –controllings erklären.
  • Die Moderation/das Angebot eines regelmäßigen Workshops, in dem Mitarbeiter zusammenkommen, um gemeinsam anstehende Probleme zu besprechen und zu lösen.

Ich bin immer wieder überwältigt welche konkreten Projekte und Konzepte am Ende eines solchen Positionierungsprozesses sichtbar werden. Und weil alles auf einmal so klar ist, entsteht eine große Dynamik und die Motivation, das Ganze auch umzusetzen und sich die dazu nötige Zeit und die Ressourcen zu verschaffen.

 

Zutat # 5 – Ein Mindset, das Sie dabei unterstützt Ihren Wunsch-JOB tatsächlich zu realisieren

Ohne das passende, richtige Mindset werden Sie Ihren Wunsch-JOB nicht bekommen.

Was meine ich damit? Ihr Mindset, das sind Ihre Gedanken, Ihre Überzeugungen und die damit verbundenen Gefühle in Bezug auf Arbeit, Geld, Zeit, Zusammenarbeit, Ihre Identität und Ihre persönliche Entwicklung. Um beim Thema Wunsch-JOB zu bleiben.

Ihr Mindset bestimmt die Chancen und Möglichkeiten, die Sie sehen und für sich auswählen. Es bestimmt Ihr Verhalten, Ihre Handlungen, Ihre Beziehungen und wie Sie Ihren Berufsalltag erleben.

Der größte Teil davon spielt sich in Ihrem Unbewussten ab. Es sind Ihre inneren Programme und automatischen Bewertungen, die all das bestimmen, was Sie tagtäglich erleben. Deshalb ist es elementar, dass Sie im Kontext des Positionierungsprozesses in ihrem Inneren „aufräumen“.

  • Gedanken, Überzeugungen und die dazugehörigen Gefühle ausmisten, die Sie von der Realisierung Ihres Wunsch-JOBs abhalten. Die Sie Zeit und Kraft kosten oder Sie vielleicht sogar sabotieren.
  • Überzeugungen und Gefühle stärken, die Ihnen Kraft, Selbstvertrauen und Zuversicht geben.
  • Neue Überzeugungen schaffen, die die alten, nicht mehr passenden Denk- und Verhaltensmuster ablösen.

Wenn Sie beispielweise glauben, dass nur harte Arbeit und unermüdliche Aktivität zum Erfolg führt. Dann wird es schwierig, wenn Sie sich in Ihrem Wunsch-JOB mehr Leichtigkeit, Entspannung und Gelassenheit wünschen. Ihre inneren Programme werden Sie immer wieder antreiben mehr zu tun, keine Pausen einzulegen und keine Zeit in so unnötige Dinge wie die Realisierung Ihres Wunsch-JOBs zu investieren.

Weil das Mindset im Positionierungsprozess so fundamental wichtig ist, starte ich all meine Coaching-Pakete und -Programme mit einer Wirkungsanalyse. In der sich meine Kund:innen das Zusammenspiel zwischen ihren Gedanken, ihren Überzeugungen, ihren Gefühlen, ihrer Energie, ihrem Selbstbewusstsein und der daraus resultierenden Wirkung bewusst machen.

Diese Zusammenhänge sollten Sie gleich zu Beginn des Positionierungsprozesses kennen. Denn wenn wir aus einem getriebenen, stresserfüllten, frustrierten oder angstvollen Zustand heraus agieren oder Entscheidungen treffen, dann ist das immer kontraproduktiv.

Ganz einfach weil unsere Wahrnehmung und unsere mentalen Kapazitäten dann enorm eingeschränkt sind. Weil wir unsere Entwicklungsmöglichkeiten gar nicht sehen können. Weil es uns an Klarheit fehlt, wenn wir in diesem chaotischen, unaufgeräumten Zustand sind.

Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie Sie sich in eine positive Energie, einen starken, ausgeglichenen inneren Zustand bringen BEVOR Sie Ihr Zielbild kreieren und darauf aufbauend Ihre Entscheidungen treffen.

 

Soviel zu den 5 Zutaten für Ihre klare und überzeugende Positionierung. Wie Sie sehen ist diese Positionierung ein Prozess, genauer gesagt ein Kreationsprozess. Wie das Kochen oder Kuchenbacken. Zuerst müssen Sie das passende Rezept auswählen oder festlegen, dann die Zutaten einkaufen oder sogar selbst herstellen und anschließend alles zusammenbringen also kochen oder backen.

Ich habe Ihnen das Rezept geliefert welche Zutaten Sie brauchen. Legen Sie los, damit der JOB den Sie lieben kein ewiger, unerfüllter Wunschtraum bleibt.

Wenn Sie mit mir über Ihre persönliche Positionierung und wie Sie vorgehen wollen sprechen möchten, dann lade ich Sie zu einem kostenfreien Analysegespräch zur Zielklarheit ein. Da schauen wir uns Ihre Situation, Ihre Wünsche und Herausforderungen ganz genau an. Sie bekommen Klarheit über den für Sie passenden Weg und Ihren nächsten Schritt. Buchen Sie sich hier Ihren Termin für das kostenfreie Analysegespräch in meinem elektronischen Kalender: https://projektmanagement-plus.de/analysegespraech-zur-zielklarheit/ . Oder schreiben Sie mir eine E-Mail an baehr@projektmanagement-plus.de .

Informationen zu meinem 1:1-Coachingpaket Komm in Deine volle Kraft und realisiere Deine Wunschziele oder dem Online-Gruppen-Programm Kreiere Dir den JOB den Du liebst finden Sie hier:

https://projektmanagement-plus.de/komm-in-deine-volle-kraft-und-realisiere-deine-wunschziele-online-coachingpaket/

https://projektmanagement-plus.de/kreiere-dir-den-job-den-du-liebst-lp/

Im dritten und letzten Teil erzähle ich Ihnen, worauf Sie achten müssen, wenn Sie ihre klare, überzeugende Positionierung in ihrem Unternehmen realisieren wollen. Damit Sie die Ergebnisse erhalten, die Sie sich wünschen.

Herzliche Grüße

Martina Baehr

Bild martina

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