In meinem dritten #KrisenPowerMindsetTipp geht es um das Thema ANGST. Verständlicherweise haben derzeit viele Menschen Angst, denn die aktuelle Situation und ihre Auswirkungen können schon bedrohliche Ausmaße annehmen.

  • Wie geht es mit der Wirtschaft weiter?
  • In welchem Ausmaß werde ich von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise betroffen sein?
  • Was kann ich tun, um mich abzusichern und für die Zukunft gut aufgestellt zu sein? Trotz der ungewissen Lage?

Vielleicht stellen Sie sich solche Fragen  ja auch. Während wir darüber nachdenken kann es schnell passieren, dass wir in Gedankenschleifen aus Sorgen und Befürchtungen abrutschen. Dass uns Gefühle wie Angst, Ohnmacht oder Frustration überwältigen.

Deshalb dreht sich mein dritter KrisenPowerMindsetTipp um das Thema Angst und ihre Gegenspieler das (Selbst-)Vertrauen und die Zuversicht. Im ersten Teil erkläre ich wie Gefühle wie Angst oder Ohnmacht in uns Menschen entstehen.

Im zweiten Teil geht es um die drei Verhaltens-Muster, wie Menschen mit ihrer Angst umgehen. Welches der drei Muster tatsächlich erfolgreich ist und Sie weiterbringt.

Im dritten und letzten Teil des Artikels geht es darum, wie Sie mit Ihrer Angst so umgehen, dass Sie aus der kraftraubenden, lähmenden Energie der Angst ins Vertrauen, in die Zuversicht und die damit verbundene Handlungssicherheit kommen.

Fangen wir am Ausgangspunkt an, dem Punkt wo die Angst entsteht.

 

Wie die Angst entsteht

Angst entsteht in unserem Gehirn, genauer gesagt im limbischen System. Sobald wir über unsere Sinne ein Signal wahrnehmen, wird diese Wahrnehmung vom Thalamus im Gehirn aufgenommen und weitergeleitet.

Da wir in bedrohlichen Situationen schnell reagieren müssen, leitet der Thalamus dieses Signal auf dem schnellsten Weg an unsere Amygdala, im limbischen System unseres Gehirns weiter.

Die Amygdala gleicht das Signal mit ähnlichen Signalen ab, die wir schon gespeichert haben und löst bei bedrohlichen Signalen sofort unser Alarmsystem aus. Das heißt unser Körper schüttet die Stresshormone Adrenalin und Cortisol aus, unser Herzschlag beschleunigt sich und unser ganzer Körper bereitet sich auf die Stressreaktion vor. Kämpfen, Flüchten oder Totstellen.

Das alles passiert in Sekundenbruchteilen, noch bevor die Information den rational denkenden Teil unseres Gehirns, den Neokortex, erreicht.

Das heißt im Klartext: Das Gefühl der Angst, das durch die Stresshormone ausgelöst wird, entsteht noch bevor wir bewusst darüber nachdenken können. Was ja auch logisch ist, denn rationales Denken ist in der Stresssituation eher kontraproduktiv.

Dieser Zusammenhang hat noch weitere Auswirkungen: Wir können Angst gar nicht vermeiden, so gerne wir das vielleicht tun würden. Denn es ist eine automatische Reaktion unseres Körpers, die wir nicht kontrollieren können und die auch grundsätzlich sinnvoll ist, weil sie unser Überleben sichert.

Jeder Mensch hat Angst, es sei denn, seine Amygdala ist so geschädigt, dass sie nicht mehr funktioniert. 

Der Mensch kann Angst also nicht vermeiden, er kann aber sehr wohl lernen mit seiner Angst gut umzugehen.

Er kann lernen, sie bewusst wahrzunehmen.
Er kann sich seine Trigger bewusst machen, die die automatische Stress-Reaktion auslösen. Die sind bei jedem Mensch verschieden. Je nachdem welche Erfahrungen in seinem emotionalen Gedächtnis abgespeichert sind.
Er kann lernen, die Stärke der Angst und damit den Grad der Bedrohlichkeit zu regulieren.
Er kann lernen die Botschaften, die mit seiner Angst verbunden sind, zu verstehen.
Er kann lernen, die Angst loszulassen und durch ein anderes Gefühl zu ersetzen.

Kurz gesagt: Er kann lernen die Macht über seine Angst zu gewinnen anstatt von ihr gesteuert zu werden.

 

Die 3 Verhaltens-Muster im Umgang mit der Angst

Folgende drei Verhaltens-Muster habe ich im Umgang mit der Angst immer wieder beobachtet. Sowohl bei mir selbst, als auch bei meinen Kund*Innen und den Menschen mit denen ich zu tun habe.

 Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch Sie diese drei Muster kennen.

 

#1 – Die Angst verdrängen oder überspielen

 Angst, Ohnmacht, Frustration, das sind alles unangenehme Gefühle, die wir nicht so gerne mögen. Mancher denkt vielleicht, dass Angst zu haben eine Schwäche darstellt, die man am  besten nicht hat.

Wie ich im ersten Teil, wie die Angst entsteht, dargestellt habe, ist Angst ein Gefühl, das wir alle ab und zu haben. Das wir gar nicht vermeiden oder abstellen können.

Die Situationen in denen wir Angst haben sind allerdingst durchaus verschieden. Je nachdem was wir als bedrohlich empfinden.

Die einen haben Angst um ihre finanzielle Situation und suchen die entsprechende Sicherheit in einem möglichst sicheren JOB oder bei einem gut verdienenden Ehepartner.

Andere haben ständig Angst um ihre Gesundheit. Ihre Gedanken drehen sich häufig um Krankheiten und wie man sie vermeidet.

Die einen haben Angst vor Ungewissheit und wollen am liebsten alles vorgeben und kontrollieren. Sie haben Angst Aufgaben und Verantwortung abzugeben.

Die anderen vermeiden jeglichen Konflikt oder trauen sich nicht NEIN zu sagen, aus Angst vor Ablehnung.

 Was ich Ihnen mit diesen unterschiedlichen Beispielen sagen will: Es gibt niemanden der keine Angst hat. Wenn das jemand von sich behauptet, dann ist wahrscheinlich Muster #1 im Spiel.

Angst verdrängen, das heißt sie nicht wahrnehmen. Die Angst überspielen, weil man sich nicht traut, Schwäche zu zeigen.

Die Angst ist aber nicht weg, sondern sie fristet ihr Dasein in unserem Unbewussten. Sie führt zu automatischen, emotionalen Reaktionen, die wir nicht steuern können, weil sie uns nicht bewusst sind. Gerade unter Stress und großen Herausforderungen kommen sie an die Oberfläche.

Wir werden laut oder setzen andere unter Druck, wenn sie eine andere Meinung haben oder ihre Vorschläge nicht unseren Erwartungen entsprechen.

Wir rechtfertigen uns für unsere Fehler, so lange bis es keiner mehr hören kann.

Wir halten den Mund und sprechen unsere Ideen und Bedürfnisse nicht aus, bis die Gelegenheit vorbei ist. Und dann jammern wir mit den anderen, wie ungerecht alles ist.

All das sind Beispiele für solche automatischen, emotionalen Reaktionen aufgrund verdrängter Ängste.

Sie sehen schon, Verhaltensmuster #1 ist kein förderliches Muster, um Ihre Wünsche und Ziele zu erreichen. Es braucht Mut und Stärke, sich diese unliebsamen Muster bewusst zu machen.

 

#2 – Die Angst füttern und vermehren

 Dieses Muster kennen wahrscheinlich auch einige von Ihnen.

Machen Sie sich oft und gerne Sorgen?
Wie häufig denken Sie über Probleme und ihre negativen Auswirkungen nach?
Neigen Sie dazu, problematischen Situationen eine gewisse Dramatik zu verleihen?

 Ich muss zugeben, dass ich persönlich dieses Muster und seine Wirkung sehr gut kenne.

Durch unsere negativen, problembehafteten Gedanken verstärken wir die Angst und die Ohnmachtsgefühle immer mehr. Wir füttern und vergrößern unsere Angst und ihre negative Wirkung auf uns. Es fällt ins immer schwerer aus unseren kraftraubenden Gedankenschleifen auszusteigen. Wir sind in einem Teufelskreis gefangen.

Vielleicht sagen Sie jetzt: Es ist doch klar, dass ich mir in bedrohlichen Situationen Sorgen mache und darüber nachdenke, was alles passieren kann.

Ja, es ist verständlich, dass Sie das tun.

Sinnvoll ist es jedoch nicht, denn Sorgen, Zweifel und Befürchtungen sind im besten Falle nutzlos. Im schlimmsten Fall schaden Sie Ihnen sogar.

Denn die negativen Gefühle und die damit verbundenen Stressreaktionen Ihres Körpers schaden ihrem Wohlbefinden und ihrer Gesundheit, wenn sie zu lange anhalten. Sie kosten Sie eine Menge Zeit und rauben Ihnen Energie. Energie, die Sie brauchen, um Ihre Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.

 Wie Sie sehen, ist auch das Muster #2 nicht geeignet, ein Leben zu führen in dem Sie sich wohlfühlen und mit sich selbst im Frieden sind. Auch dieses Muster spielt sich meist in unserem Unbewussten ab. Am Tagesende bemerken wir dann, dass wir keine Energie mehr haben und wir fragen uns woran das wohl liegen mag. Dabei haben wir einen großen Teil der Energieräuber durch unsere eigenen Gedanken selbst verursacht.

 Es ist gar nicht so einfach, sich das einzugestehen. Aber diese Ehrlichkeit mit uns selbst bringt uns am Ende unsere Selbstwirksamkeit und unsere Handlungsmacht zurück.

 

 #3 – Die Angst wahrnehmen und Ihre Botschaften verstehen 

Kommen wir zum dritten Verhaltensmuster im Umgang mit der Angst. Sie ahnen es vielleicht schon: Dies ist das Muster, das Sie befähigt verständnisvoll mit sich selbst und ihrer Angst umzugehen. Das Ihnen hilft, sich weiterzuentwickeln, gerade wegen Ihrer Angst und der damit verbundenen Verletzlichkeit.

 Wie Sie bei den ersten beiden Mustern sehen konnten, fehlt es uns bei beiden Verhaltensmustern an BEWUSSTSEIN.

Bewusstsein für die Auslöser unserer Angst. 
Bewusstsein über unsere automatisch ablaufenden Verhaltensprogramme, die mit der unbewussten, emotionalen Reaktion gestartet werden.

Der erste Schritt zu einem förderlichen, verständnisvollen Umgang mit sich und ihrer Angst ist daher, dieses Bewusstsein zu schaffen.

  • Was sind Ihre persönlichen Ängste?
  • Welche Situationen, welche Gedanken und Überzeugungen lösen in Ihnen immer wieder Angst, Frustration oder Ohnmachtsgefühle aus und halten Sie von Ihren Wünschen und Zielen ab?
  • Wie sehen die Wirkungen dieser emotionalen Reaktionen aus?

Ich starte meine Coachings immer mit einer Wirkungsanalyse, in denen sich meine Kund*Innen ihre persönlichen Verhaltensmuster – negative wir positive – klar machen. Denn das ist die Grundlage für jeden erfolgreichen Entwicklungsprozess.

Im nächsten Schritt können Sie sich dann um die Botschaften Ihrer Angst kümmern. Denn Ihre Angst weist Sie auf Verhaltensmuster hin, die Ihnen nicht gut tun. Das ist für Sie die Chance zur gezielten Veränderung.

Ihre Angst zeigt Ihnen, wo Sie ganz konkret ansetzen können.
Hinter der Angst steckt ein Bedürfnis, das auf seine Enthüllung wartet.
Hinter der Angst steckt der Hinweis, welche Ihrer Gedanken, Ihrer Überzeugungen und Ihrer Verhaltensmuster Sie verändern sollten. Damit Sie Ihre Wünsche und Ziele tatsächlich realisieren können.

Hinter der Angst um Ihre finanzielle Situation steckt vielleicht der Wunsch nach einem erfüllenden JOB. Der mehr als nur Ihr Bedürfnis nach Geld und Sicherheit befriedigt.

Hinter der Angst vor Krankheit, steckt vielleicht der Wunsch nach einem grundlegenden Wohlbefinden unabhängig davon welche Umstände gerade herrschen.

Hinter der Angst, alles unter Kontrolle zu haben steckt vielleicht Ihr Wunsch nach mehr Lebendigkeit und Lebensfreude. Die Sie bisher vielleicht immer zurückgestellt haben, weil Sie gut funktionieren und Ihre Pflicht erfüllten wollten.

Hinter der Angst vor Konflikten/nicht NEIN sagen zu können, steckt vielleicht Ihr Wunsch nach nährenden, inspirierenden Beziehungen – privat und im JOB. Beziehungen, die nicht nur dazu da sind, dass ein bestimmtes Ergebnis erzielt wird oder wir den Anforderungen anderer entsprechen.

Ihre Angst wartet darauf, dass Sie sie bewusst wahrnehmen und die dahinter liegenden Botschaften entschlüsseln.

Ich bin mir sicher, die aktuelle Krise ist ein Weckruf. Sie fordert uns alle auf, endlich unsere menschlichen Qualitäten wie Kreativität, Lebendigkeit und Mitgefühl weiter zu entwickeln. Unserer Einzigartigkeit im Leben und in der Arbeit Ausdruck zu verleihen.  
Anstatt in Pflichtgefühl, Konformität und der bloßen Existenzsicherung steckenzubleiben.

Unsere Angst ist ein guter Wegweiser auf diesem Entwicklungsweg, wenn wir achtsam und bewusst mir ihr umgehen.

 

So bauen Sie Selbstvertrauen und Zuversicht auf:  Die 3 Ebenen der Veränderung

Im dritten und letzten Teil geht es jetzt um die Transformation Ihrer Angst. Aus der Energie der Angst herauszukommen, hinein in die Energie der Zuversicht und des Vertrauens.

Diese Transformation können Sie auf drei Ebenen erreichen:

  • Auf der mentalen Ebene, über neue, stärkende Gedanken.
  • Auf der Körperebene, über Bewegung oder ihre Atmung beispielsweise.
  • Über die emotionale Ebene, also neue Gefühle, die Ihnen Energie geben.

 

# 1 Die mentale Ebene

Auf der mentalen Ebene funktioniert die Transformation über Ihre Gedankenkraft. Denn Ihre Gedanken lösen dazu passende Gefühle aus. Wie Sie ja beim Verhaltensmuster#2 gesehen haben.

Sorgen und Befürchtungen, das sind die Hauptverstärker für unsere Ängste. Wie Sie im ersten Teil erfahren haben, entstehen Ängste immer über Ihre Wahrnehmung und die Bewertung einer Situation. Unsere Ängste sind also immer subjektiv und persönlich – je nachdem was wir selbst als bedrohlich empfinden. Ob bewusst oder unbewusst, weil sie in unserem emotionalen Gedächtnis gespeichert sind.

Um Ihre Ängste zu transformieren müssen Sie also NEUE GEDANKEN mit einer POSITIVEN WIRKUNG WÄHLEN. Damit Sie das tun können, müssen Sie sich Ihre Ängste und die dahinter liegenden Entstehungsmuster bewusst machen.

Dann können Sie – anstatt sich Sorgen zu machen oder bedrohliche Zukunftsszenarien zu entwickeln – Gedanken wählen, die Sie stärken und die Ihnen Zuversicht geben.

Achten Sie doch in den folgenden Tagen mal bewusst darauf, wann Ängste in Ihnen hochkommen:

  • Welche Gedanken haben zu diesen Ängsten geführt?
  • In welchen Situationen tauchten diese Ängste auf?

Stoppen Sie Sorgen, Befürchtungen und andere angststeigernde Gedanken, sobald Sie Ihnen bewusst werden. Sagen Sie innerlich STOPP oder stellen Sie sich ein Stoppschild vor. Das reicht manchmal schon aus, um aus dem angstauslösenden Gedankenkarussell auszusteigen.

Oder Sie machen – nachdem Sie Ihre Gedankenschleifen gestoppt haben – auf der körperlichen Ebene weiter, in dem Sie zum Beispiel mit einer Atemübung ihr Nervensystem beruhigen.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten mit Ihrer Gedankenkraft positive Veränderungen herbeizuführen. In den Coachings mit meinen Kund*Innen probieren wir verschiedene Möglichkeiten und Varianten aus, die zu den jeweiligen Vorlieben der Person und dem jeweiligen Kontext passen.

Zur Vertiefung dieses Themas empfehle ich Ihnen den #KrisenPowerMindsetTipp1, So setzen Sie Ihre Gedankenkraft richtig ein und behalten die Orientierung.

Oder Sie bestellen sich mein kostenfreies E-Book KOMM IN DEINE VOLLE KRAFT- Die 3 effektivsten Lösungsstrategien bei Zweifeln, Grübelschleifen, Erwartungsdruck & Co.

 

#2 Die körperliche Ebene

Die Transformation von Ängsten auf der körperlichen Ebene ist nach meiner Erfahrung eine der einfachsten und wirkungsvollsten.

 Das Stresshormon Adrenalin beispielsweise baut sich nach 30 Minuten Bewegung wieder vollständig ab. Für den Berufsalltag ist das allerdings eine eher ungeeignete Methode. Denn Sie können ja nicht nach jedem stressigen Ereignis eine halbe Stunde spazieren gehen.

Eine Alternative dazu ist Ihre Atmung. Denn mit Ihrer Atmung können Sie Ihr Nervensystem beruhigen und wieder in Balance bringen. Mit einer ruhigen und gleichmäßigen Atmung stoppen Sie die Stressreaktion und bringen Ihre Körpersysteme wieder ins Gleichgewicht. Sie kommen wieder zur Ruhe, mental und emotional. Diese positive Wirkung kann man messen und sie ist wissenschaftlich belegt.

Wie das funktioniert, was Sie dabei beachten müssen sowie die Anleitung zu einer einfachen aber sehr effektiven Atemübung finden Sie in diesem Artikel über die Atmung

 Ich kann Ihnen versichern: Ihre Atmung ist die einfachste und schnellste Methode, um Ängste abzubauen und Stress zu reduzieren. Sie kann zudem direkt in der jeweiligen Situation angewendet werden, in einem Meeting oder einem schwierigen Gespräch beispielsweise. Allerdings erfordert das etwas Geduld und Übung bis es auch in solch stressigen Situationen funktioniert.

 

#3 Die emotionale Ebene

Gerade die emotionale Ebene ist nach meiner Erfahrung besonders gut geeignet, um aus der Angstenergie wieder in die Zuversicht und ins Vertrauen zu kommen. Auf diese Weise trainieren oder besser gesagt kultivieren Sie ein neues Gefühl, das Ihnen  hilft wieder in eine gute Stimmung zu kommen und Kraft zu aufzubauen.

Gefühle kultivieren, das geht ganz einfach. Zum Beispiel in dem Sie sich an eine entsprechende Situation in ihrem Leben erinnern und das damit verbundene Gefühl wieder fühlen.

 Im Umgang mit der Angst können Sie das folgendermaßen nutzen:

  • Erinnern Sie sich an eine Situation, die Sie erfolgreich bewältigt haben, trotzdem sie in Ihnen zunächst Angst ausgelöst hat.
  • Welche Gefühle hatten Sie damals? War es Zuversicht, Selbstvertrauen, Gelassenheit oder Mut?
  • Erinnern Sie sich an das Gefühl und fühlen Sie es erneut, so intensiv wie möglich. Für zwei bis drei Minuten in Ihrem Herzen und Ihrem Körper. Kosten Sie es so richtig aus.

Machen Sie diese kleine Übung so oft Sie bemerken, dass die Angst in Ihnen aufsteigt. Oder einfach so, weil Sie sich gerade so fühlen wollen.

Das ist eine sehr wirkungsvolle Technik, die Ihnen dabei hilft immer öfter stärkende Gefühle wie Zuversicht, Vertrauen, Mut oder innere Kraft zu spüren. Denn viele von uns nehmen ihre Gefühle gar nicht bewusst wahr. Das ist sehr schade, denn Sie bringen sich so um die positive Wirkung, die Ihre Gefühle auf Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit haben.

 Vielleicht ist diese herausfordernde Zeit gerade die Gelegenheit die Kraft Ihrer Gefühle zu entdecken und zu nutzen?

 

Finden Sie Ihren ganz persönlichen Weg

Das waren die Botschaften, die ich zum Thema Angst mit Ihnen teilen wollte. Es ist gerade in der aktuellen Zeit sehr wichtig, ein neues Bewusstsein zu schaffen. Herauszufinden, wie Sie als Mensch ticken und wo Sie ansetzen können, um verständnisvoller und fürsorglicher mit sich selbst und anderen umzugehen.  Wie Sie gesehen haben, steckt gerade hinter der Angst ein riesengroßes Potenzial für Ihre Weiterentwicklung.

 Ich freue mich sehr, wenn ich Ihnen mit diesen Informationen und Tipps weiterhelfen kann.

 Beobachten Sie sich selbst und lernen Sie sich noch besser kennen. Ihre Fähigkeiten, Ihre Vorlieben, Ihre Stärken und ihre vermeintlichen Schwächen.

Achten Sie auf ihre Gewohnheiten und wählen Sie Gedanken und Gefühle, die Sie weiterbringen in Ihrem Leben. Die Ihnen helfen, Ihre Wünsche und Ziele zu erreichen.

Probieren Sie aus, was Ihnen ganz persönlich gut tut und Ihnen Energie gibt und tun Sie immer  mehr davon.

Ich bin mir sicher, diese Krise fordert uns auf, endlich das Leben zu leben, das wir uns aus tiefsten Herzen wünschen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute bleiben Sie gesund und zuversichtlich

Martina Baehr

 

  

 

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Bildquelle Titelbild : Photo by Jonathan J. Castellon on Unsplash